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Praxis Sonnenklang

Praxis für Klangtherapie, Klangmassage und Aromamassage


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Klangmassage

Was sind Obertöne ?

„Zupft man die Saite einer Gitarre oder einer Sitar und bringt diese so zum klingen, so hört man nicht nur den Grundton, sondern noch eine ganze Reihe weiterer Töne mit ganzzahligen Vielfachen der Grundfrequenz. Die Summe dieser Töne, Grundton und Obertöne, bilden zusammen  das Klangbild dieses „Tones“. Man nennt die aufsteigende Reihe von Grundton und Obertönen auch Obertonreihe oder „Teiltonreihe.“ Der Grundton ist der erste Teilton. Der erste Oberton, der Oktavton, ist somit der zweite Teilton. Der zweite Oberton, die Quinte in der ersten Oktave, auch Duodezime genannt, ist der dritte Teilton u.s.w. Die Nummer des Teiltones verrät gleichzeitig auch das Frequenzverhältnis zum Grundton. So hat der zweite Teilton (Oktave) genau die doppelte Frequenz, der dritte Teilton (Duodezime) die dreifache Frequenz des Grundtones u.s.w.

Die musikalischen Intervalle werden durch die Teiltonverhältnisse bestimmt. Je einfacher das ganzzahlige Verhältnis ist, desto reiner empfinden wir dieses Intervall. Andererseits, je weiter die beiden Zahlenwerte eines Teiltonverhältnisses auseinander liegen, desto unhar- monischer oder auch spannender wird das Verhältnis empfunden. In der Obertonreihe und ihrer Struktur liegen viele Geheimnisse verborgen. Sämtliche Grundlagen der Harmonielehre werden aus den Zahlenverhältnissen der Obertöne abgeleitet.                      Zitat: Hans Cousto, „Die Oktave“

Den Schlüssel zu dieser Entdeckung (der Obertöne und ihrer hamonikalen Beziehungen, Anm.) lieferte ein einfaches, als Monochord bezeichnetes Instrument, das aus einer einzigen über ein Stück Holz gespannten Saite besteht. Mit seiner Hilfe entdeckte Pythagoras, daß eine Unterteilung dieser Saite zu Intervallen führt, deren Schwingungsverhältnis sich durch ganze Zahlen ausdrücken läßt, etwa 2:1, 3:2, 4:3; diese ganzzahligen Brüche sind so etwas wie Archetypen der Form, deren Harmonie und Ausgewogenheit sich überall auf der Welt beobachten lassen.

Wenn eine Saite in zwei gleiche Teile geteilt wird, entsteht ein Ton, der eine Oktave über dem Ton der ganzen Saite liegt. Die zwei gleichen Teile schwingen in einem Verhältnis von zwei zu eins (2:1). Wird eine Saite in drei gleiche Teile geteilt, schwingt sie in einem Verhältnis von drei zu eins (3:1).
Zitat: Jonathan Goldman, „Heilende Klänge - Die Macht der Obertöne“